Einsatzübung Weinebene

 

 

Am 10. März fand eine Einsatzübung im Skigebiet Weinebene statt. Die Übungsannahme stellte sich folgender Maßen dar: Ein Snowboarder krachte im Bereich Göslerlift Talstation in den Fangzaun, überschlug sich dabei und stürzte rund fünf Meter tief in den darunterliegenden Graben. Beim Sturz krachte der Snowboarder gegen einen Baum dabei bohrte sich ein Ast in den Oberschenkel.Aufgrund der dortigen Geländegegebenheiten (steil/abschüssig) und einer noch hohen Schneedecke, stellten die diensthabenden Pistenretter sehr schnell fest, dass die Bergung des Verletzten für sie unmöglich und gefährlich ist.

In Folge dessen entschlossen sich die Pistenretter über den Alpin-Notruf 140 bei der LWZ nachzufragen, ob im Bereich der Weinebene eventuell Bergretter unterwegs wären, um sie bei der Bergung des Verletzten zu unterstützen.

 

 

Tatsächlich waren einige vor Ort, welche auch sofort zur Unfallstelle eilten.Für die Fixpunktversicherung im Schnee wurde ein T- Anker („toter Mann“) mit Skiern als Verankerungstyp verwendet. Mit dem vor Ort gelagerten Bergungsmaterial wurde rasch ein Seilrollenflaschenzug zur Bergung aufgebaut. Währenddessen wurde bereits mit der fachmännischen Versorgung und der Vorbereitung für die Bergung mit Vakuummatratze und Akja des Verletzten begonnen.Nach einer reibungslosen und schonenden Bergung kam der Verletzte zur weiteren Versorgung in den Dienstraum der Pistenrettung