Erste grenzübergreifende Übung mit Slowenien

 

Zum ersten Mal haben Mitglieder der slowenischen Ortsstellen Maribor, Ruše, Lovrenc, Selnica, Radlje ob Dravi und Slovenj Gradec sowie der Ortsstelle Schwanberg eine gemeinsame Übung durchgeführt. Organisiert hat diese die Ortsstelle Maribor unter der Leitung von Katja Črešnik Rac.

Im Grenzgebiet zwischen Radlje ob Dravi und Eibiswald galt es, einen abgestürzten Paragleiter zu bergen sowie zwei seiner Freunde zu suchen, die sich bereits auf die Suche nach dem Mann gemacht, sich dabei aber im Wald verirrt hatten. 

Zwei Mitglieder der Ortstelle Schwanberg hielten mit slowenischen Kollegen in der Einsatzzentrale in der Hütte am Kapunar die Stellung. Acht weitere Mitglieder suchten währenddessen unter der Leitung von Ortstellenleiter Karl Fauland und Ljubo Hansel von der Ortsstelle Maribor den ihnen zugewiesenen Sektor ab. Begleitet wurde die Gruppe außerdem von Hundeführer Marko und Bergrettungshund Rambo. Für unsere Ortsstelle war dies die erste Gelegenheit, die Einsatzsoftware Sarontar in der Praxis zu testen.

 

Fazit: Die Zusammenarbeit zwischen den Ortsstellen hat – auch über Ländergrenzen und teilweise bestehende Sprachbarrieren hinweg – sehr gut funktioniert. Weitere gemeinsame Übungen und Aktivitäten sind geplant, da das Szenario eines grenzübergreifenden Einsatzes durchaus realistisch ist. Das Grenzgebiet ist bei Mountainbikern, Paragleitern, Schwammerlsuchern und Spaziergängern beliebt. In dem Gelände, das durch Windbruch und dichtes Unterholz unwegsam ist, muss im Einsatz jeder besonders auf seine eigene Sicherheit achten.