Übungen 2017

 

Dezember

Wintervorbereitung Dachtein

 

Bei besten realen Bedingungen und herrlichsten Wetter am nächsten Tag bereiteten sich 16 Kameraden/innen der Bergrettung Steiermark Ortstelle Schwanberg am vergangenen Wochenende, am Dachstein Gletscher auf die kommende Wintersaison und die damit verbunden Herausforderungen vor.

 

 

Unser Kamerad Mario Sengwein (Mitarbeiter der Firma PIEPS) hatte ein interessantes und informatives Programm ausgearbeitet. Am Freitag starteten die Kameraden/innen in 2 Kleingruppen von 8 Personen in einen Stationsbetrieb, mit den Schwerpunkten - LVS Funktion und Verstehung des Suchablaufes. Am Samstag ging es dann am Dachstein bei den Sationsbetrieben um Lawinenverschüttung, Schneeanalyse und Erste Hilfe Maßnahmen im Winter. Um bei Lawineneinsätzen das LVS- Gerät und die erweiterte Ausrüstung effizient einsetzen zu können, müssen die Kameraden/innen der Bergrettung ihr Gerät sehr gut kennen und auch beherrschen. Darum ist es von großer Wichtigkeit solche Situationen regelmäßig intensiv zu trainieren, um bestmöglich auf eine Lawinenverschüttung vorbereitet zu sein.

Am nächsten Tag stiegen wir bei perfektem Bergwetter auf den Gipfel des Sulzenhals auf. Das Skitourengehen im alpinen Gelände erfordert viele wichtige Entscheidungen- wie z.B. Tourenplanung, Einschätzung der Wetterlage, Lawinengefahren, Erste Hilfe Maßnahmen bei Lawinenunfällen. Daher veranstaltet die Bergrettung Schwanberg auch wieder in der heurigen Wintersaison einen Skitourenkurs. Dieser findet am 09. bis 11.02.2018 statt. Nähere Informationen dazu erhalten sie auf unserer Homepage Rubrik Aktuell Lawinenseminar.

November

Seilbahnübung Schöckl "scharf"

 

Die alljährliche Revision an der Schöcklseilbahn in St. Radegund wird zur vorgeschriebenen Bergeübung genutzt. Am 11.11.2017 war es wieder soweit. Alle angrenzenden Ortsstellen der Bergrettung, Alpinpolizei,  Feuerwehr und Rotes Kreuz waren um 09:00 Uhr vor Ort, die Einsatzleitung wurde wie gewohnt, von der Ortsstelle Graz übernommen, welche auch für den Schöckl als ihr Einsatzgebiet, zuständig sind.

 

Der Ortsstelle Schwanberg wurde im Zuge der Befehlsausgabe ein gewisser Abschnitt der Seilbahn zugeteilt, welcher zu untersuchen ist. Nach Anmarsch zu dem Abschnitt wurde der Ablauf der Bergung kurz besprochen und dann das notwendige Material auf die Seilbahnstütze gebracht. Nach Anbringung des Bergesatzes wurde dieser vom Boden aus zur ersten Gondel gebracht und einer unserer Bergretter mittels Flaschenzug auf diese gehievt. Nach entsprechender Sicherung gelang der Retter in die Gondel und konnte die Insassen sicher zu Boden lassen, wo diese von Kameraden übernommen wurden und der Feuerwehr zum Weitertransport übergeben werden konnten.

 

Aufgrund unserer Routine war unser Auftrag relativ rasch erledigt worden und so nutzten wir die restliche Zeit bis zum Mittagessen mit Üben und Wiederholungen der Aufgabenstellung.

Fortbildung Schirettungs Dienst

 

Am 03.-04.11   bereiteten sich die Kameraden/innen der Schirettung  Weinebene auf die kommende Saison vor. Das Programm beinhaltete folgende Schwerpunkte: Unterweisung C12 , psychische Betreuung von Kindern (theoretischer Vortrag) und 4 praktische Stationen mit technischen Fertigkeiten (Akja, BOS Funk, RECCO...) und Erste Hilfe bei Pistenunfällen (CPR, Lagerung, Vakuummatratze...).

Oktober

Abklettern im Grazer Bergland - Rote Wand

 

Am 07.10 wurde das Ende der Klettersaison für die Kameraden/innen unserer Ortsstelle mit den traditionellen Abklettern abgehalten. Insgesamt haben 6 Personen teilgenommen. Die Sicherheit im alpinen Gelände hat oberste Priorität, denn objektive und subjektive Gefahren sind ständige Begleiter. Darum wird von den Bergrettern/innen ein hohes Maß an Fertigkeiten und Kenntnissen am Seil im Fels abverlangt.

Sanierung Kollerhütte

 

Am 02.10 und 03.10 wurde ein nicht ganz alltäglicher Arbeitseinsatz von unseren Kameraden durchgeführt. Wir mussten aus altersbedingten Umständen unserer Kollerhütte ein neues Holzkleid, sowie einen trockenen Unterbau verpassen.

September

Gebietsübung Übelbach

 

Diesmal fand die 2-tägige Gebietsübung der Weststeiermark, mit den Ortsstellen Graz, Übelbach, Köflach, Voitsberg und Schwanberg im Bereich der Gleinalm, Heimat der Ortsstelle Übelbach statt. In diesen zwei Tagen wurde intensiv geübt und trainiert und die anwesenden BergretterInnen auf den neuesten Stand der Rettungstechnik gebracht.

55 BergretterInnen aus den zu dem Gebiet gehörenden Ortsstellen waren anwesend. Ortsstellenleiter Wolfgang Handl hatte, in Zusammenarbeit mit seinem Einsatzleiter Alois Zenz, ein umfangreiches Programm für diese zwei Tage zusammengestellt.

 

Das Wetter spielte perfekt mit und so wurden am Samstag die BergretterInnen im Stationenbetrieb im Seilgeländerbau, Standplatzbau nach DHV mit Standplatzwechsel, Dyneema Bergung, Reanimation mit Defibrillator, Sanitätsschulung, Funk und GPS unterwiesen. Bis zum späten Nachmittag waren die Einsatzkräfte im Gelände im Einsatz.

Am Sonntag stand noch die Umsetzung des Geübten vom Vortag am Programm. Während die KameradInnen noch beim Frühstück saßen, erreichte sie die Einsatzmeldung, dass ein Mountainbiker, von einer frühmorgendlichen Ausfahrt, nicht nach Hause gekommen sei. Gleich wurde alles Material zusammengepackt und 5 Einsatzgruppen gebildet, die ins Gelände aufbrachen, um die in Frage kommenden Wege abzusuchen. Nach ungefähr einer Stunde wurde eine Gruppe fündig und die Einsatzleitung beorderte alle Kräfte zu der Absturzstelle des Mountainbikers. Dieser war bei seiner rasanten Abfahrt im Wald, durch eine Fahrfehler, vom Weg abgekommen und einen steilen Waldabhang, ca. fünfzig Meter, hintergestürzt. Sein Absturz wurde durch Bäume aufgehalten, ansonsten er noch weitere einhundert Meter in die Tiefe gestürzt wäre. Der vor Ort verantwortliche Einsatzleiter, Karl Fauland, bündelte alle Kräfte und während sich medizinisch geschultes Personal um den Verunfallten kümmerte, medizinisch versorgte und betreute, begannen die anderen Einsatzkräfte alles für einen Transport nach oben, und in weiterer Folge ins Tal zu den inzwischen alarmierten Rotkreuzkräften, vorzubereiten. Nach etwas über einer Stunde konnte der verunfallte Mountainbiker den Rotkreuzkräften, zur weiteren Versorgung, übergeben werden.

Einmal mehr haben die Einsatzkräfte der Bergrettung Steiermark, in diesem Fall die Bergrettungsmänner und -frauen ihre Schlagkraft demonstriert und bewiesen, dass sie für alle Eventualitäten gerüstet und einsatzbereit sind, gemäß dem Motto: Egal wann, egal wo… Wir finden immer einen Weg! In den Bergen kann schneller etwas passieren als man denkt. Wann immer Sie Hilfe brauchen, dann holen wir Sie raus – auch aus sehr schwierigem Gelände. Rund um die Uhr.

Text & Fotos: Presse&Medien, Bergrettung Steiermark

 

Großglockner Gedenkstour 2017

 

Im Oktober 1987 verunglückten unsere beiden Kameraden Ortsstellenleiter Dr. Alfred Rucker und Funkwart Werner Klement am Großglockner. Zum Anlass des 30. Todestages veranstaltete die Bergrettung Ortsstelle Schwanberg am vergangen Wochenende eine Gedenktour auf den Großglockner. Bei traumhaften Bedingungen und Sonnenschein wurde am Samstag der Gipfel des Großglockners bestiegen.

August

Bergmesse 2017

 

Auch wenn anfangs das Wetter einen Strich durch die Rechnung zu machen schien, ließen sich viele Freunde und Förderer der Bergrettung nicht abschrecken und besuchten die heurige Bergmesse bei der Kollerhütte in der Wiel.Nach der Begrüßung durch den Ortsstellenleiter Karl Fauland sorgte Pfarrer Mag. Anton Lierzer wieder für eine einzigartige Messe.

Im Anschluss wurden die Gäste von den Kameraden mit Speis und Trank versorgt und von "Christian & Günther" unterhalten.

 

 

Das beliebte Kinderprogramm durfte auch heuer nicht fehlen: eine Seilrutsche, Geschicklichkeitsstationen und eine Hochseilhutsche waren die Highlights für die kleinen Gäste.

Die Bergrettung Schwanberg bedankt sich auf diesem Wege bei ihren Förderern für ihre Treue und Unterstützung!

 

Juli

Ausbildungstour der Bergrettung Schwanberg in den Dolomiten

 

Vom 27. bis 30. Juli 2017 unternahm die Bergrettung Ortsstelle Schwanberg eine Ausbildungstour in die Rosengartengruppe ein Bergmassiv der Dolomiten.

Am Donnerstagmorgen ging es in Richtung Welschnofen im Eggental, dem Ausgangspunkt der viertägigen Ausbildungstour. Von Welschnofen aus starteten wir in Richtung Kölner Hütte(2.337m).

 

Von dort führte die Tour weiter über den Santnerpass- Klettersteig (2.740m) zur Santnerpasshütte und weiter zur Gartlhütte (2.621m) unser Tagesziel für heute. Im Bereich des Santnerpass übten die Kameraden der Bergrettungen die Bergung und medizinische Versorgung eines verletzten Klettersteiggehers.

Übungsannahme: Ein Kletterer wurde durch einen Steinschlag am Arm verletzt und konnte nicht mehr selbstständig weiterklettern.

Am Freitag standen verschiedene Tageziele für die Kameraden am Programm. Wie zum Beispiel die bedeutenden Gipfel der Vajolet- Türme (2.810m) oder die Rosengartenspitze (2.981m) der zweithöchste Gipfel der Rosengartengruppe.

Am Samstag führte die Tour weiter von der Gartlhütte zur Vajolethütte (2.243m). Von dort aus ging es über den Grasleitenpass (2.599m) über einen Klettersteig zur höchsten Erhebung der Rosengartengruppe den Kesselkogel (3.004m). Am späteren Nachmittag wurde eine weitere Bergeübung durchgeführt.

Übungsannahme: Ein Kletterer zog sich beim Klettern eine schwere Knöchelverletzung zu, wodurch ein weiterklettern unmöglich erschien.

Am letzten Tag ging es von der Vajolethütte aus zum Tschagerjoch (2.630m) und von dort zurück zur Kölner Hütte, dem Ausgangspunkt unserer viertägigen Ausbildungstour in den Dolomiten. 

Erste Hilfe Outdoor Grundkurs! 

 

Am letzten Wochenende veranstaltete das Rote Kreuz Deutschlandsberg in Zusammenarbeit mit der Bergrettung Schwanberg zum ersten Mal einen Erste Hilfe Outdoor Grundkurs auf der Grünanger Hütte. Die Teilnehmer konnten im alpinen Gelände lernen richtig Erste Hilfe zu leisten. Aufgrund der regen Teilnahme werden wir diesen Kurs auch nächstes Jahr wieder anbieten.

Voraussichtlicher Termin: 07-08. Juli 2018

Juni

Monatssitzung Technik

 

Wir beübten bei der Monatssitzung im Juni die diversen Arten der Flaschenzüge , und genossen den frisch Abendlichen Ausklang auf der Handalm.

Ortsstellen Ausflug Arco

 

Sommer, Sonne, Seillängen … 

 

Jedes Jahr machen sich die Kameraden der Ortsstelle Schwanberg am Beginn der Klettersaison auf den Weg ein Klettergebiet außerhalb der heimischen Grenzen zu erkunden. Dieser jährliche Ausflug steht nicht im Zeichen des Übens bergrettungstechnischer Kenntnisse , sondern im Ausüben der gemeinsamen Leidenschaft Bergsport. Dementsprechend sind auch Familienmitglieder und Freunde hier immer dabei. Dieses Jahr ging die Reise ins Kletterparadies Arco am Gardasee. Bei den vielen Möglichkeiten die dieses Gebiet bietet war für alle 23 Erwachsenen, 2 Kindern und Murphy, den Labrador unseres Ortsstellenleiters Karl Fauland, genug dabei um einige sportliche Tage auszufüllen. Neben Klettereien, Klettersteigen, Wandertouren, Mountainbiketouren, Traillrunning und gemütlichen Stunden am Pool oder am See genossen alle auch die fabelhafte italienische Küche. 

Viel Sonne, viel Sport, gute Freunde und gutes Essen sind wohl die wichtigsten Zutaten für einen gelungenen Kurzurlaub. Da wir etwas gebräunter, mit einigen Kilometern mehr Felskontakt in Armen und Beinen, vielen schönen Erinnerungen (und ein paar neuen Anekdoten) und der eine oder andere vielleicht mit ein paar Gramm mehr auf den Hüften (vom guten italienischen Eis) nach fünf Tagen wieder nach Hause zurück kehrten, dürften wir alles richtig gemacht haben ;-) 

Mai

Nachtübung Weinebene

 

 

Gestern, am 20. Mai 2017, fand eine GPS/ Navigations- Nachtübung auf der Weinebene im Koralpengebiet statt. Dafür trafen sich 16 Kammeraden/innen der österreichischen Bergrettung Ortsstelle Schwanberg vorab beim Alpengasthof Weinofenblick, um die Übung im Detail zu besprechen. Bei einsetzender Dämmerung ging es dann für die Kameraden/innen ab ins Gelände, um die verschiedensten Aufgabenstellungen abzuarbeiten.

Ziel der Übung war es die Einsatzmöglichkeiten und Funktionen des GPS Gerätes unter erschwerten Bedingungen besser Kennen zu lernen und das vorhandene Wissen und Können zu festigen.

Anklettern im Grazer Bergland

 

 

Start der Klettersaison für die Kameraden/innen unserer Ortsstelle. Insgesamt haben 12 Personen teilgenommen. Die Sicherheit im alpinen Gelände hat oberste Priorität, denn objektive und subjektive Gefahren sind ständige Begleiter. Darum wird von den Bergrettern/innen ein hohes Maß an Fertigkeiten und Kenntnissen am Seil im Fels abverlangt.

 

Insofern hatten 5 Anwärter unserer Ortsstelle die Möglichkeit unter Anleitung und Erfahrungen ihrer Kammeraden speziell der Handhabung von Sicherungsgerät, Aufbau von Standplätzen, Vier Augen Kontrolle, den Aufbau einer Mehrseillängentour, Sichern und Nachsichern eindrucksvoll kennengelernt. Was könnte sich da besser anbieten als die Klassiker in der Roten Wand, gelegen im Grazer Bergland. Nach eher schlechter Wetterprognose wurde die Aktion trotzdem durchgeführt. Nach etwas Nebel im Obern Bereich der Wand und ein paar Regentropfen zu Beginn kam dann doch die Sonne durch und nach guten vier Stunden kamen alle 12 Teilnehmer aus den verschiedenen Routen am Ausstieg des „Postlerweges“ zusammen, um gemeinsam zurück zum Parkplatz zu wandern. Ein erfolg- und lehrreicher Tag konnte nach der Tourenbesprechung beendet werden.

April

Ausbildung Seil und Rettungstechnik

 

 

Im April stand dank der warmen Temperaturen und des schönen Wetters ein intensives Seil & Rettungstechnik Training am Programm.Unter der Leitung von Edegger Matthias und Sengwein Mario wurde so das wichtigste theoretisch und danach Praxisnah geprobt und beübt.

Ausbildungs Tour Planneralm

 

 

Bei traumhaften Bedingungen ging es am  01.April bis 02.April zu einer Ausbildungstour zur Planneralm wo wir auf den 2154 m hohen Schreinl gingen.

März

Seilbahn Übung Schöckl

 

 

Wie jedes Jahr konnten Wir die Möglichkeit nutzen das Retten von Personen aus Gondeln zu beüben.

Februar

Lawinen Semiar 2017 

 

 

Vor kurzen veranstaltete die Ortsstelle Schwanberg der steierischen Bergrettung ein dreitägiges Lawinenseminar für Skitouren- Neulinge, Lawinenkurs-Auffrischer und Bergrettungsanwärter. Am Freitagabend startete das Seminar mit einem theoretischen Teil wo den Teilnehmern/innen das Wichtigste über Tourenplanung, Schnee- und Wetterkunde, Notfallmanagement bei Lawinenverschüttung und Verständnis des Lawinenlagebericht näher gebracht wurde.

 

 

Bei Sonnenschein ging es am übrigen Wochenende auf die Grünangerhütte an die Praxis. An mehreren Stationen wurden sämtliche Fertigkeiten wie z.B. Einsatz des LVS- Geräts,Erste Hilfe Maßnahmen vor Ort den Teilnehmern/innen in praktischen Übungen von den Bergrettern vermittelt.Am Sonntag hatten die Teilnehmer/innen nochmal die Gelegenheit unter authentischen Bedingungen ihr gelerntes in die Praxis umzusetzen.Fazit der 3 Tage- Skitourengehen im alpinen Gelände erfordert viele wichtige Entscheidungen, die absolute Sicherheit am Berg gibt es nicht. Aber Risiken lassen sich vermeiden, darum ist es von großer Wichtigkeit solche Situationen regelmäßig intensiv zu trainieren, um bestmöglich auf eine Lawinenverschüttung vorbereitet zu sein.

 

Jänner

 Übung Bärentalrinne

 

 

 

Am 21.01.2017 wurde von der steirischen Bergrettung Ortsstelle Schwanberg eine Einsatzübung abgehalten. Um 07:00 Uhr ging bei der Landeswarnzentrale eine Meldung ein, dass im Bereich der Bärentalrinne auf der Koralpe 2 verletzte Personen zu bergen sind. Nach einer kurzen Einsatzbesprechung auf der Grünangerhütte wurde die Mannschaft in zwei Gruppen geteilt.

 

Der Voraustrupp machte sich mit der notwendigsten Ausrüstung auf ins Gelände um die Situation vor Ort zu erheben und die weitere Bergung festzulegen.Ein Bergetrupp folgte der Mannschaft mit Material für die Bergung und die Versorgung der Verletzten. In der Bärentalrinne zeigte sich dann folgende Situation; eine Person blieb unverletzt, war aber nicht mehr in der Lage selbst abzusteigen. Die zweite Person kam im unwegsamen Gelände zu Sturz und verletzte sich dabei am Knie. Da das Gelände wo sich die verletzte Person befand sehr steil, felsdurchsetz und obendrein noch Schnee und Eis war, ging der Aufstieg nur mit Steigeisen. Die Bergung verlangte neben der körperlichen Anstrengung auch ein großes technisches Können von den Bergrettern ab. Vor Ort mussten erstmals die erforderlichen Verankerungen eingebohrt und Abseilstände eingerichtet werden, um den Verletzten mit der SEKD- Trage gesichert in der steilen Rinne abzuseilen. Um 14:30 konnten wir die Übung erfolgreich beenden, und stärkten uns bei der Grünangerhütte auf der Koralpe.